
Julia Dietrich (2004 in Tokio) widmet sich seit ihrer Kindheit der Harfe und studiert derzeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
2025 erhielt sie den 1. Preis beim mdw Talent Award in Wien sowie 2023 den Sonderpreis der Walter-Kaminsky-Stiftung beim ARD-Musikwettbewerb in München.
Ihr Solodebüt gab sie im Alter von sieben Jahren in der Philharmonie Essen mit dem Harfenkonzert in B-Dur von Georg Friedrich Händel. Seither tritt Julia Dietrich regelmäßig als Solistin mit Orchestern auf, darunter die Düsseldorfer Symphoniker, die Sinfonietta Köln sowie im Januar 2026 das Sofia Philharmonic Orchestra.
Ihren ersten Harfenunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren bei Viktor Hartobanu. Früh arbeitete sie zudem mit Anneleen Lenaerts. Bereits mit neun Jahren bestand sie die Aufnahmeprüfung zum Jungstudium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Während ihres siebenjährigen Studiums bei Fabiana Trani wirkte sie an einer CD-Produktion zum 70-jährigen Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen mit und war im Deutschen Rundfunk zu hören.
Derzeit studiert Julia Dietrich Konzertfach Harfe bei Prof. Mirjam Schröder an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Im Studienjahr 2024/25 absolvierte sie zusätzlich den Lehrgang „Certificate of Performance“ an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) unter der Leitung von Anneleen Lenaerts, den sie mit Auszeichnung abschloss.
Konzertreisen führten sie unter anderem in den Musikverein Wien, die Carnegie Hall in New York, die Beethovensaal Bonn und die Philharmonie im Gasteig in München. Im Mai 2025 war sie außerdem als Substitutin an der Wiener Staatsoper tätig.
Zu ihren weiteren Auszeichnungen zählen der Sonderpreis der Walter-Kaminsky-Stiftung beim ARD-Musikwettbewerb München (2023), der 1. Preis sowie der Orchesterpreis beim Nationalen Harfenwettbewerb Deutschland (2024) sowie der Daniel-Froschauer-Preis des Rotary Clubs Wien-Graben nach ihrem 1. Preis beim Fritz-Kreisler-Auswahlvorspiel der mdw (2025). Im Dezember 2024 war sie zudem im ORF im Rahmen der Benefizsendung „Licht ins Dunkel“ zu sehen.
Seit 2016 ist Julia Dietrich Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben.